UVP-Verfahren

27. April, 2026

Das UVP-Verfahren ist das behördliche Verfahren das gemäß dem UVP-G (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz) prüft, ob das gegenständliche Vorhaben der Projektwerberin den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

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Weitere Anmerkungen zum UVP-Verfahren:

Im UVP-Verfahren werden die Auswirkungen des Rondo Kraftwerks auf die Umwelt im Detail geprüft:

Es wird insbesondere geprüft, ob die geplante Abfallverbrennungsanlage zur Gefährdung der Gesundheit der betroffenen Bewohner führt.

Und es wird dabei auch geprüft, ob das Kraftwerk die Natur nachteilig beeinflusst oder schädigt.

Auch wird geprüft welche Auswirkungen das Vorhaben auf den Boden und in weiterer Folge für das Grundwasser/Trinkwasser hat usw.

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Zur Vorgeschichte:

Bekanntlich war die Projektwerberin ursprünglich bestrebt ihr Vorhaben, die Errichtung und den Betrieb der Abfallverbrennungsanlage Rondo Kraftwerk gemäß dem AWG-G (= Abfallwirtschaftsgesetz) bewilligt zu bekommen.

Zwischenzeitlich wurde dieser Antrag von der Projektwerberin allerdings wieder zurückgezogen, nach dem die Einsicht bei der Ganahl AG gereift ist, dass ohne gründliche Prüfung der Auswirkungen im Sinn des UVP-G (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz) keine Aussicht auf Erlangung der Bewilligung besteht.

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Dabei vertritt die Projektwerberin den Standpunkt bzw. ist sie der Ansicht dass ihr Vorhaben, das Rondo Kraftwerk keine erheblich nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt haben wird.

Im Gegensatz dazu vertreten wir, die besorgten BürgerInnen – und mit uns auch weitere betroffene Bewohner – den Standpunkt bzw. die Ansicht, dass die Errichtung und der Betrieb der geplanten Abfallverbrennungsanlage am vorgesehenen Standort sehr wohl erheblich nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt haben wird.

In erster Linie befürchten wir die erhebliche Gefährdung der Gesundheit, die unmittelbar auftritt wenn Nebel den westlichen Walgau mehrere Tage bedeckt.

Wobei Nebel am Standort Frastanz, insbesondere in der kalten Jahreszeit häufig Dunst oder Nebel auftreten.

Das heißt infolge der häufig auftretenden Inversion – im westlichen Walgau – wird es vorhersehbar zu hoher Belastung durch Luftschadstoffe (Belastung der Atemluft durch Schadstoffe) kommen.

Und deshalb wird es auch zu hoher Deposition/Ablagerung der Schadstoffe auf Flächen, und mittelbar (mittelfristig) zu überproportional hoher Konzentration der Schadstoffe im Boden und im Grundwasser-/Trinkwasser kommen.

Durch den Betrieb der Abfallverbrennungsanlage in nächster Nähe zum Wohnbereich sind zusätzliche nachteilige Auswirkungen durch: Schall, Staub, Gestank regelmäßig gegeben und ist auch eine gewisse Explosionsgefahr gegeben. Insbesondere wenn es  zu Zwischenfällen bzw. zu Störfällen kommt.

Und wie bereits erwähnt werden neben nachteiligen Auswirkungen auf die betroffenen Bewohner auch die Auswirkungen auf die Natur die Tiere, Pflanzen, Lebensräume/Biotope) im Detail zu prüfen sein. Ebenso die Auswirkungen auf den Erhalt der biologischen Artenvielfalt dieser Lebewesen.

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